Mein Weg zum eigenen WARUM

Aktualisiert: März 10




Als ich zu arbeiten begann, hatte ich das Glück, dass ich immer in recht kleinen Teams untergebracht war. So konnte ich schnell in die unterschiedlichen Bereiche hineinblicken und bekam nach und nach immer mehr Verantwortung.


Das ging solange gut bis die Organisation selbst in einen Veränderungsprozess geriet und von einigen “Das-haben-wir-doch-immer-so-gemacht”-Systemen verlangt wurde, selbst in die Veränderung zu gehen.

In dieser eigentlich so wertvollen Aufbruchstimmung und der Chance, einen wirklichen Neuanfang zu starten, wurde von meinem männlichen Chef eine Führungsposition in einer Außenstelle angeboten. Ich war jung, ungebunden und bereit, in ein neues Abenteuer aufzubrechen. Nachdem diese Entscheidung feststand, war ich allein. Fremde Stadt, fremde Menschen und ein Team, dass mich als Außenseiterin und Eindringling wahrnahm.


Was war geschehen? Eine völlig überforderte Führungsspitze, diesen "Changeprozess" transparent zu kommunizieren und alle Verantwortung von sich wies sowie den übrigen Dingen ihren Lauf ließ.


Was hätte ich gebraucht? Unterstützung, Stärkung und eine loyale Führung, die zu ihrem Wort steht. Nach einem Jahr “Durchhalten” gab ich völlig erschöpft auf. Meine Stimme war gekränkt und brachte kaum noch einen Laut heraus. Ich schnappte meinen Rucksack und lief durch Argentinien. Als ich zurückkam, wusste ich, dass ich eine Aufgabe mit mehr Sinn und Fokus, mit mehr “purpose” brauche. Ich wollte maßgeschneiderte Kunst- und Kulturangebote mit Qualität entwickeln. Ich gründete eine eigene Agentur. Das Ziel und die Passion waren klar. Ich wurde sogar für meine Ideen ausgezeichnet. Doch meine innere Stimme war noch immer gebrochen.


Ich ließ mich erneut von anderen von meinem Weg abbringen und verlor den Fokus.

Nachdem ich meinen zukünftigen Mann kennengelernt habe, zog ich in eine neue Stadt und nahm einen neuen festen Job an. Neue Herausforderung, gleiches Muster: Männliche Führung, kleines Team, schnelle Verantwortung, zu wenig Rückhalt bei Veränderungsprozessen, zu wenig Selbstvertrauen in die eigene Stimme und in das eigene Handeln. Mit der Geburt meiner Tochter änderte sich alles. Dieser "Changeprozess" gelang. Ich verlor meinen Fokus nicht aus den Augen, hörte auf meine innere Stimme und wusste genau, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.


Dieses Gefühl, die eigenen Ressourcen genau zu kennen, auf die eigene innere Stimme zu hören, die eigenen Grenzen richtig zu lesen, die eigene Stimme wirkungsvoll einzusetzen, jeden "Changeprozess" aktiv meistern zu können und Unterstützung zu erfahren, brachten mich zu meinem “Warum”.

Warum mache ich eigentlich das, was ich tue?


Ich möchte andere Frauen stärken und Ihnen helfen, auf Ihre innere Stimme zu hören, ihre eigenen Ressourcen zu kennen und lernen, die eigene Stimme wirkungsvoll und fokussiert einzusetzen. Für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben - in allen Lebenslagen.


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